: : : personal manager | Ausgabe 3/19 : : :


Mitarbeiterbefragung?

Aber bitte DSGVO-konform!

Workplace

Warum Swarovski und PwC Österreich auf Activity Based Working setzen

Arbeitsrecht

Rund um den Urlaub

Inhaltsverzeichnis


aktuelles interview
KEBA: CEO im agilen Unternehmen

hr-einsichten
Transgourmet: Menschen für die Zukunft wappnen

titel / agilität
 Agile Organisation: Mehr als ein Trend
 T-Mobile: Agil in den Merger
 Agile Führung: Chancen und Risiken
 Gegen das Organigramm: Agiles Arbeiten bei B. Braun
 Macht agil glücklich? Motivation, Bindung und Engagement in agilen Organisationen
 Wintersteiger: Agile Produktentwicklung aufbauen
 Holokratie statt Hierarchie? Wie flexible Organisationen Employability und Agilität fördern

workplaces
Activity Based Working: Erfahrungen mit der Freiheit der Fläche

führung
Herzblut: Willkommen im Zeitalter der Emotion!

kolumne
HR-Buzzwords – Teil 3: Candidate Centricity  
datenschutz
Datenschutz: Die Rechte der Betroffenen wahren
Mitarbeiterbefragung? Aber bitte DSGVO-konform!

lohn & recht
Litigation PR: Wenn rechtliche Streitigkeiten dem Image schaden
Gleitzeit und „All-in“: Die Tücke liegt im Detail
Fragen & Antworten: Rund um den Urlaub

service
HR-Anbieter/Seminar- und Veranstaltungstermine  

lesenswert
Human + Machine. Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit. Von Paul R. Daugherty und H. James Wilson &nb

Liebe Leserinnen und Leser,

Agilität hat sich zu einem Lieblingswort der Wirtschaft entwickelt. Gefühlt kommt keine Konferenz, kein Kongress zu Führung, Management oder HR ohne diese Trendvokabel aus. Und jetzt machen auch noch wir den Begriff zum Titelthema, der aktuell jeden Buzzword-Contest im Personalistenumfeld gewinnen würde. Zu unserer Entschuldigung kann ich sagen, dass unter der Headline „agil“ momentan vieles in Unternehmen in Bewegung ist, was einen genaueren Blick verdient hat. Daher haben wir für diese Ausgabe mit Vertretern ganz unterschiedlicher Branchen darüber gesprochen, warum sie sich mit Agilität beschäftigen und was sich dadurch genau in ihren Organisationen verändert. Darunter sind der Telekommunikationsanbieter T-Mobile Austria (S. 17), der Gesundheitsdienstleister B. Braun (S. 23) und das Maschinenbauunternehmen Wintersteiger (S. 30). Welche Rolle der CEO im agilen Unternehmen übernimmt, erfahren Sie im Interview mit Gerhard Luftensteiner, einem der beiden Männer an der Spitze des Automatisierungsspezialisten KEBA (S. 8). Wie sich agiles Arbeiten auf die Unternehmen und die Menschen, die darin arbeiten, auswirkt, ist bereits Gegenstand verschiedener Studien. Einige davon stellen wir auf den folgenden Seiten vor. So beschreibt das Autorentrio des research-teams in seinem Artikel „Macht agil glücklich?“ Forschungsergebnisse, nach denen sich Agilität positiv auf die Arbeitszufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter auswirkt (S. 26). Eine Erhebung der FHWien der WKW legt einen Zusammenhang zwischen Agilität und Employability nahe (S. 32) – und eine Studie des Beratungsunternehmens Odgers Berndtson zeigt, dass sich Manager von Agilität positive Auswirkungen auf die Innovation versprechen (S. 20). Agilität passt dennoch sicher nicht für jedes Unternehmen und jeden Bereich, schränken Franziska Fink und Michael Moeller von der Beratergruppe Neuwaldegg in ihrem Artikel ein (S. 13). Sie stellen ein Modell vor, das erklärt, in welchen Kontexten agiles Arbeiten hilfreich sein kann – und in welchen eher nicht. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Ausgabe wieder viele Anregungen für Ihre Praxis an die Hand geben.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Ihre 

Bettina Geuenich

Aktuelles Interview

KEBA entwickelt und produziert seit rund 50 Jahren Automatisierungslösungen für verschiedene Branchen. Im August 2017 löste der Linzer Arbeitgeber seine hierarchische Organisation auf und schaffte die klassische Vorgesetztenfunktion ab. Weshalb KEBA diesen Schritt gegangen ist und was sich seitdem im Unternehmen verändert hat, beschreibt CEO Gerhard Luftensteiner.

Workplace

Activity Based Working ist ein Schlagwort, das häufig in Zusammenhang mit der Neugestaltung von Bürolandschaften fällt. Was bedeutet es genau – und wie gut funktioniert es in der Praxis? Wir haben uns bei Swarovski und PwC Österreich umgehört, die das Konzept bereits umsetzen.

Führung

„Aller Digitalisierung zum Trotz: Führungskräfte brauchen weniger Rationalität und mehr Sinnlichkeit“, schreibt Franz Kühmayer in seinem Essay „Herzblut“. Darin plädiert er für mehr Leidenschaft, Humanismus und ganzheitliches Denken in der Führung. Denn nur so könnten Unternehmen in turbulenten Zeiten Orientierung bieten und erfolgreich sein.

Gleitzeit & All-in

Sowohl All-in-Vereinbarungen als auch Gleitzeitregelungen sind weit verbreitet – und werden in der Praxis häufig kombiniert. Dabei müssen Unternehmen jedoch einiges beachten, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, finanzielle Nachteile zu verbuchen.