: : : personal manager | Ausgabe 4/19 : : :


Work-Familiy-Balance:

Warum sie Arbeitgeber angeht

Best Practices:

Das Interesse am Thema Familienfreundlichkeit ist sprunghaft angestiegen

Wertewandel:

Wie wichtig ist Arbeit?

Resilienz:

DIE Metakompetenz für turbulente Zeiten

Multitasking:

Arbeiten in digitaler Permanenz

Inhaltsverzeichnis

aktuelles interview:

Ernst Balla, „High Five! Ambassador“ bei der voestalpine

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hr-einsichten:

pixelart: Stillstand killt Innovation

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titel/work-life-balance: 

Work-Familiy-Balance: Warum sie Arbeitgeber angeht

Best Practices: Das Interesse am Thema Familienfreundlichkeit ist sprunghaft angestiegen 
Wertewandel:
Wie wichtig ist Arbeit?
Resilienz:
DIE Metakompetenz für turbulente Zeiten  
Multitasking:
Arbeiten in digitaler Permanenz

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führung:

Möge die Kraft mit Ihnen sein:
Mit Coaching-Tools zum Uternehmenserfolg

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kolumne:

HR-Buzzwords – Teil 4: Work-Life-Blending

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arbeitszeit:

EuGH-Urteil: Diskussion um das Aufzeichnen der Arbeitszeit

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hr-outsourcing:

Selber machen oder auslagern?

Unternehmen sind beim HR-Outsourcing gespalten

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personalauswahl:

Candidate Profiling:
Neue Wege für die individualisierte Bewerberansprache

Assessment-Center:

Wie Unternehmen einen guten Eindruck bei Bewerbern hinterlassen

Bewerber-Check: Pre-Employment-Screening in Zeiten der DSGVO

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changemanagement:

Generationenwechsel:
Organisationen für die Zukunft öffnen

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outplacement:

Chancen erkennen:

Wie Outplacement-Beratung beim Neuanfang mit 50 plus helfen kann

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trennungsmanagement:

Trennungsleitbild: Zeige mir, wie du kündigst, und ich sage dir, wer du bist

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lohn & recht:

Handels-Kollektivvertrag: Vier-Tage-Woche und Altersteilzeit

Serie „Mindestentgelt und Lohndumping“, Teil 1:

Lohndumping erkennen und vorbeugen

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service:

HR-Anbieter/Seminar- und Veranstaltungstermine

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lesenswert:

IT Recruiting & Fachkräftemangel

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Digitalisierung macht es möglich: Wir schreiben nach Dienstschluss im Zug noch schnell einen Bericht zu Ende oder beantworten abends, wenn die Kinder im Bett sind, wichtige E-Mails. Diese Flexibilität ist Fluch und Segen zugleich. Denn während wir einerseits in immer mehr Berufen nicht mehr an bestimmte Arbeitsorte und -zeiten gebunden sind, lässt diese Freiheit auch die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen. Die richtige Balance zu finden, wird schwieriger – und zugleich wichtiger.

So kommt eine Studie von SOS-Kinderdorf zu dem Schluss, dass neun von zehn Familien zeitweise so unter Druck sind, dass Jugendliche dort nicht immer ausreichend Rückhalt finden. Die Organisation hatte 400 14- bis 18-Jährige in Österreich befragt, denen der Leistungsdruck in Schule und Ausbildung, der Arbeitsstress der Eltern und vor allem die daraus resultierende fehlende Familienzeit Probleme bereiten. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) äußern in der repräsentativen Studie den Wunsch nach mehr Freizeitaktivitäten mit der Familie. 44 Prozent finden, dass der Stress, den die Eltern von der Arbeit mit nach Hause bringen, der Familie nicht guttut. 40 Prozent haben Angst, „später keine Familie zu haben, weil Beruf und Familie schwer zu vereinbaren sind“.

Kein Wunder also, dass immer Menschen bewusst versuchen, eine Grenze zu ziehen. So kommt die „Europäische Wertestudie“ der Universität Wien zu dem Ergebnis, dass Arbeit ihre zentrale Bedeutung im Leben vieler Menschen verliert. War sie 1990 noch für 62 Prozent der Befragten „sehr wichtig“, so sind es heuer nur noch 48 Prozent. Arbeit ist nach wie vor für sehr viele Menschen sehr wichtig – aber sie ist nicht der einzige bedeutsame Lebensbereich.

In dieser Ausgabe geben wir Anregungen für mehr Balance zwischen Beruf und Privatleben – sowohl auf der individuellen als auch auf der organisationalen Ebene. Dabei beschreiben wir die Ideen und Konzepte von Unternehmen, die auf Familienfreundlichkeit setzen, wir beschäftigen uns mit Resilienz – und erklären, warum sich das Multitasking negativ auf die Arbeitsqualität auswirkt.

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Bettina Geuenich

Aktuelles Interview

KEBA entwickelt und produziert seit rund 50 Jahren Automatisierungslösungen für verschiedene Branchen. Im August 2017 löste der Linzer Arbeitgeber seine hierarchische Organisation auf und schaffte die klassische Vorgesetztenfunktion ab. Weshalb KEBA diesen Schritt gegangen ist und was sich seitdem im Unternehmen verändert hat, beschreibt CEO Gerhard Luftensteiner.

Workplace

Activity Based Working ist ein Schlagwort, das häufig in Zusammenhang mit der Neugestaltung von Bürolandschaften fällt. Was bedeutet es genau – und wie gut funktioniert es in der Praxis? Wir haben uns bei Swarovski und PwC Österreich umgehört, die das Konzept bereits umsetzen.

Führung

„Aller Digitalisierung zum Trotz: Führungskräfte brauchen weniger Rationalität und mehr Sinnlichkeit“, schreibt Franz Kühmayer in seinem Essay „Herzblut“. Darin plädiert er für mehr Leidenschaft, Humanismus und ganzheitliches Denken in der Führung. Denn nur so könnten Unternehmen in turbulenten Zeiten Orientierung bieten und erfolgreich sein.

Gleitzeit & All-in

Sowohl All-in-Vereinbarungen als auch Gleitzeitregelungen sind weit verbreitet – und werden in der Praxis häufig kombiniert. Dabei müssen Unternehmen jedoch einiges beachten, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, finanzielle Nachteile zu verbuchen.