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Ausgabe 2/2018

  • Productive Aging: Wie lässt sich Arbeitsfähigkeit erhalten? 
  • „Altern ist kein Abbau-, sondern ein Umbauprozess.“ Im Gespräch mit Rudolf Karazman
  • Blind Spot: Alternsgerechtes Arbeiten ist kaum verbreitet 
  • „Führungskräfte sollten immer berücksichtigen, welche Generation sie vor sich haben.“ Im Gespräch mit Franz Kolland 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

news & trends

Neues aus der Personalwirtschaft 

aktuelles Interview

Johannes Kopf, Vorstand, Arbeitsmarktservice (AMS) 

hr-einsichten

Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA): Spaß an der Verantwortung 

titel/best agers

Productive Aging: Wie lässt sich Arbeitsfähigkeit erhalten? 

„Altern ist kein Abbau-, sondern ein Umbauprozess.“ Im Gespräch mit Rudolf Karazman 

Blind Spot: Alternsgerechtes Arbeiten ist kaum verbreitet 

„Führungskräfte sollten immer berücksichtigen, welche Generation sie vor sich haben.“ Im Gespräch mit Franz Kolland 

e-learning

T-Mobile Austria: Wie sie digitale Lernmethoden einsetzt 

recruiting

„Jobbörsen sind noch immer der wichtigste Recruiting-Kanal." Im Gespräch mit Gerhard Kenk 

personalmarketing

Positionieren im Employer Branding – mehr Kunst als Wissenschaft 

Kunst: Motor für Kreativität und Kommunikation 

personalgeschichten

Humour Resources: Wohnadresse Möbelhaus 

wirtschaftspsychologie

Workplace Violence: Wie Führungskräfte das Gewaltrisiko reduzieren können 

lohn & recht

Abgaben sparen: Mehr Netto vom Brutto 

Serie „Arbeitsrecht in Österreich und Deutschland” – Teil 4: Von Sonderzahlungen bis Zeugnisse 

special bewerbermanagement

Traumjob: Die Candidate Experience gestalten 

Anbieterübersicht: Bewerbermanagement 

service

HR-Anbieter 

Seminar- und Veranstaltungstermine 

lesenswert

Bücher im Blick: Das Pinguin-Prinzip 

Liebe Leserinnen und Leser,

„Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden“. Dieses Zitat, das dem Schriftsteller Jonathan Swift zugeschrieben wird, spiegelt die widersprüchliche Haltung unserer Gesellschaft zum Altern, an der sich in den vergangenen 300 Jahren (Swift lebte von 1667 bis 1745) offensichtlich wenig geändert hat: Wir wünschen uns zwar ein langes Leben, nehmen aber die zweite Hälfte als Verlust- und Abbauprozess wahr, in dem Kräfte schwinden, Fähigkeiten abnehmen und Attraktivität verloren geht. Nach wie vor scheint der 50. Geburtstag der Zeitpunkt zu sein, an dem wir in den Augen unserer Mitmenschen die magische Schwelle des Alterns überschreiten. Ab 50 gelten Arbeitnehmer als „ältere Mitarbeiter“ – ungeachtet ihrer körperlichen und geistigen Fitness sowie der Tatsache, dass sie noch einiges vor sich haben. Denn die gute Nachricht lautet ja: Wir werden immer älter. Lag die Lebenserwartung in Österreich um 1900 bei knapp über 40 Jahren, so werden Kinder, die 2015 geboren wurden, durchschnittlich 82 Jahre alt. Da immer weniger Menschen harte körperliche Arbeit leisten müssen und die Medizin rasante Fortschritte gemacht hat, konnte sich die Zeitspanne, die uns zum Leben und Arbeiten zur Verfügung steht, in einem Jahrhundert verdoppeln. Dennoch gehen wir immer noch davon aus, dass das Leben ab 50 allmählich zu Ende geht.

In dieser Ausgabe nehmen wir nicht nur einige Altersstereotype unter die Lupe, sondern beschäftigen uns auch mit der Frage, wie Unternehmen mit der tabuisierten Altersfrage umgehen sollten. Da immer weniger Nachwuchs zur Verfügung steht, sind sie auf erfahrene Kräfte angewiesen – zumal diese vielfach über Kompetenzen verfügen, die den Laden am Laufen halten. Aber wie können sie Mitarbeiter altersgerecht fördern, ohne sie in Schubladen zu stecken und gegen das Gleichbehandlungsgesetz zu verstoßen? Die Antworten auf diese Frage muss jedes Unternehmen für sich finden. Wichtig ist aus unserer Sicht aber, sich diese Frage überhaupt zu stellen.

Warum es sinnvoll ist, die Erfahrungen langjähriger Mitarbeiter wertzuschätzen und diese im Unternehmen zu halten, bringt AMS-Vorstand Johannes Kopf im Interview auf den Punkt: „Jüngere laufen zwar schneller, aber Ältere kennen die Abkürzung“.

In diesem Sinne -

Ihre

Bettina Geuenich

Ausgabe 1/2018

Datenschutz-Grundverordnung: 
Was kommt auf Österreichs Arbeitgeber zu? 

Kein reines IT-Thema: 
Was HR beim Datenschutz leisten muss

DSGVO:
Warum Unternehmen spätestens jetzt ein Datenschutzmanagementsystem brauchen 

6 Schritte zu einem wirksamen Datenschutzmanagement

Inhaltsverzeichnis


news & trends

Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles interview

Harry Gatterer, Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts

 
hr-einsichten

LIWEST Kabelmedien: Ausgezeichnet ist nicht gut genug

titel / datenschutz

  • Datenschutz-Grundverordnung: Was kommt auf Österreichs Arbeitgeber zu?
  • Kein reines IT-Thema: Was HR beim Datenschutz leisten muss 
  • DSGVO: Warum Unternehmen spätestens jetzt ein Datenschutzmanagementsystem brauchen
  • 6 Schritte zu einem wirksamen Datenschutzmanagement 


arbeitsorganisation

Arbeit und Arbeitsrecht in der Gig-Economy

workplace strategy

Neue Arbeitswelten: Architektur bewegt Kultur

personalgeschichten

Humour Resources: Blue Color Leaderchip


mentoring

Reverse-Mentoring: Wenn der Junior den Senior coacht

hr-it

Apps in der Personalarbeit: Wie mobil ist HR-Software heute?


lohn & recht

  • Serie „Arbeitsrecht in Österreich und Deutschland“ – Teil 3: Von Kündigung bis Mutterschutz 
  • Zeit der HR-Planung: Arbeitsspitzen abdecken 
  • Im Gespräch mit Alexandra Knell: Angleichung von Arbeitern und Angestellten lässt Fragen offen 


special catering

Catering im Wandel: Von der Kantine zur Erlebnisgastronomie

Anbieterübersicht: Catering für Unternehmen

service

HR-Anbieter / Seminar- und Veranstaltungstermine


lesenswert

 

Bücher im Blick: Praxishandbuch Social Media Recruiting 

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen im Jahr 2018! Fragen Sie sich auch immer zu Jahresbeginn, was die kommenden zwölf Monate wohl bringen werden? Wenn wir uns an das chinesische Horoskop halten, so beginnt am 16. Februar das Jahr des Hundes, der 2018 durch das Element Erde unterstützt wird. Der „Erde-Hund“ steht für Treue, Fleiß und Zuverlässigkeit. Ausdauer und Disziplin werden nach der chinesischen Astrologie heuer belohnt werden.

Tugenden wie diese sind auch gefragt, wenn wir uns mit einem vermeintlich trockenen Thema beschäftigen, das in der ersten Jahreshälfte sehr aktuell wird: der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das neue Regelwerk wirft schon länger seine Schatten voraus. Genauer gesagt seit dem 14. April 2016, als das EU-Parlament die DSGVO verabschiedete. Seitdem haben Unternehmen Zeit, die Neuerungen in Managementsysteme und Unternehmensprozesse zu integrieren. Einige Organisationen sind dabei schon recht weit gekommen, andere haben noch gar nicht so richtig angefangen.

Fest steht jedoch: Wenn die Verordnung am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, sollten Unternehmen, die regelmäßig Daten von Mitarbeitern, Kunden und Partnern verarbeiten, die neuen Regelungen einhalten. Denn ansonsten drohen hohe Strafen. Welche Änderungen die Datenschutz-Grundverordnung bringt, beschreibt Rechtsanwältin und Arbeitsrechtsexpertin Katharina Körber-Risak anhand von praktischen Beispielen ab Seite 12. Florian Mundigler und Sandra Neunteufl von PwC Österreich analysieren die Aufgaben, die HR und andere Organisationseinheitenbei der Umsetzung der Verordnung übernehmen sollten (S. 16). Judith Leschanz und Sabine Gölles von der Telekom Austria Group berichten, wie Unternehmen ihr Datenschutzmanagement strategisch planen und zielgerichtet umsetzen können (S. 20).

Weiters gibt Maximilian Wellner von der Grainer Holding Praxistipps für den Aufbau eines Datenschutzmanagementsystems in sechs Schritten (S. 23). Ich hoffe, dass wir Ihnen mit dieser Ausgabe wieder viele gute Anregungen für Ihre Praxis geben! Einen guten Start in das Jahr des Erde-Hundes wünscht

Ihre

 

Bettina Geuenich


Ausgabe 6/2017

Unterschiede leben:
Kulturelle Vielfalt managen 

Diversität & Inklusion  
Wie die Zurich Versicherung die Chancen der Vielfalt nutzt

Alt und Jung:
Die Kraft der Generationen

Gender Balance: 
Warum wir eigentlich noch am Anfang stehen, aber trotzdem schon weiter sind

Inhaltsverzeichnis

news & trends

Neues aus der Personalwirtschaft


aktuelles Interview

Torsten Biemann, Professor für ABWL, HR und Führung


hr-einsichten

Aktivhotel Alpendorf: Gute Leute anziehen und entwickeln


titel / vielfalt managen

  • Unterschiede leben: Kulturelle Vielfalt richtig managen
  • Diversität & Inklusion: Wie die Zurich Versicherung die Chancen der Vielfalt nutzt 
  • Alt und Jung: Die Kraft der Generationen
  • Gender Balance: Warum wir eigentlich noch am Anfang stehen, aber trotzdem schon weiter sind 


hr-software

Chatbots: Die Roboter kommen


surveys

Mitarbeiterbefragungen als Motor für Veränderung


testverfahren

Eignungsdiagnostik: Studie untersucht den Einsatz von Persönlichkeitstests


weiterbildung

Working Out Loud als Methode für das Wissensmanagement


lohn & recht

Serie „Arbeitsrecht in Österreich und Deutschland“ – Teil 2: Von Compliance bis Gleichbehandlung 

Weihnachtsgeschenke und Weihnachtsfeiern: Steuersegen oder Steuerfalle?


special gesundheit

  • Anspruchsvolle Situationen meistern: Was Unternehmen vom Spitzensport lernen können
  • Gesundheit messen: Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
     
  • Anbieterübersicht: Produkte & Dienstleistungen für die Betriebliche Gesundheitsförderung


service

HR-Anbieter / Seminar- und Veranstaltungstermine


lesenswert 

Bücher im Blick: Das kollegial geführte Unternehmen 

Liebe Leserinnen und Leser,

die Zeiten, in denen weiße Männer ähnlichen Alters die Strippen der Arbeitswelt zogen, sind allmählich vorbei. Das gilt noch nicht für jedes Unternehmen und auch nicht für jeden Zweig der Arbeitswelt. Doch in den meisten Organisationen werden die Belegschaften bunter. Denn unabhängig davon, ob es allen passt oder nicht: Immer mehr Menschen in Österreich haben einen Migrationshintergrund (Tendenz steigend) und im Lauf ihres Lebens ganz unterschiedliche kulturelle Erfahrungen gesammelt.

Auch andere Dimensionen von Diversity bringen Bewegung in die Jobwelt. So erobern Frauen (noch viel zu selten, aber zumindest vereinzelt) die Führungsetagen einiger Unternehmen und Arbeitgeber erkennen zunehmend, dass ein ausgewogener Altersmix gut fürs Wissens- und Erfahrungsmanagement ist.

Vielfalt ist somit ein soziales Faktum in der Mehrzahl der Unternehmen. Das beinhaltet Chancen, aber auch Konfliktpotenzial. Wie wirkt sich Diversity aus? Und wie lässt sie sich positiv nutzen? Anregungen für das Managen von Vielfalt geben wir in dieser Ausgabe. Darin beschäftigen wir uns mit kultureller Vielfalt (S. 12), Generationenmanagement (S. 18) und Gender Balance (S. 22). Außerdem beschreiben wir, wie die Zurich Versicherung die Chancen der Vielfalt nutzt (S. 15).

Lesen Sie auch in dieser Ausgabe, wie Chatbots die Personalarbeit verändern können (S. 25) und welche Potenziale die Methode „Working Out Loud“ für Personalentwick Personalentwicklung, Wissensmanagement und Weiterbildung birgt (S. 35). Lassen Sie sich von Birgit Kronberger und Rainer Kraft in Sachen Beschäftigungsbonus (S. 43) und Weihnachtsgeschenke (S. 46) auf den aktuellen Stand bringen – sowie von Susanne Schröder und Berit Kochanowski die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem österreichischen Arbeitsrecht erklären (S. 39).

In dieser Ausgabe finden Sie zudem den personal-manager-Wandkalender für das Jahr 2018. Viel Spaß beim Planen Ihrer Termine!

Ich wünsche Ihnen eine interessante und anregende Lektüre, einen angenehmen Herbst und Wintereinstieg, frohe Feiertage und einen guten Rutsch in das Jahr 2018!

Ihre

 

Bettina Geuenich
Chefredakteurin personal manager


Ausgabe 5/2017

Fit für HR:
Die Zukunft der Personalarbeit meistern 

HR: Abschied oder Neubeginn?  
Human Resources als Role Model für New Work

HR goes digital:
Wir sich Personalabteilungen für die digitale Transformation fit machen können

Reinventing Leadership Development:  
Warum HR die Führungskräfteentwicklung neu denken muss 

Inhaltsverzeichnis

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Eva Planötscher-Stroh, Head of Human Resources bei Ströck

hr-einsichten
Krankenhaus Göttlicher Heiland: Mitarbeiter relaxen in der Kirche

Eine Ruhezone zum Entspannen in der Kirche: Wo gibt's denn sowas? Im Krankenhaus Göttlicher Heiland. Wer einmal eine Auszeit vom stressigen Berufsalltag braucht, kann sich hier ausruhen. Hubert Eisl, der Geschäftsführer des Wiener Krankenhauses, berichtet im Interview, worauf seine Organisation im Personalmanagement Wert legt. 

titel / Fit für HR

  • Fit für HR: Die Zukunft der Personalarbeit meistern
  • HR: Abschied oder Neubeginn? Human Resources als Role Model für New Work
  • HR goes digital: Wie sich Personalabteilungen für die digitale Transformation fit machen können 
  • Reinventing Leadership Development: Warum HR die Führungskräfteentwicklung neu denken muss

mentoring
Paartanz: Erfolgsfaktoren des betrieblichen Mentoring

supervision
Supervision in der Wirtschaft: Probleme analysieren und lösen

personalcontrolling
Serie „HR Analysis“ – Teil 6: Die digitale Zukunft des HR-Reportings

arbeitszeiten

Flexiblere Arbeitszeiten? Ein Blick in die Realität

Zeitwertkonten: Instrumente für eine alter(n)sgerechte Arbeitszeit 

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist ein politischer Dauerbrenner. Arbeitgeber und Arbeitnehmer streiten um die verschiedenen Modelle. Konsens besteht jedoch darin, dass beide Seiten mit den bestehenden Lösungen hochgradig unzufrieden sind. Wie unflexibel sind unsere Arbeitszeitregelungen wirklich? Und welche Änderungen sind wünschenswert?

lohn & recht 

Boni & Co.: Mit welchen Anreizen lassen sich Vertriebsmitarbeiter zu Höchstleistungen motivieren? 

Steuertipps: Wie Boni und Prämien korrekt zu besteuern sind 

Was müssen Unternehmen bei der Gestaltung eines Bonussystems für den Vertrieb beachten? Und wie lassen sich Boni und Sonderzahlungen korrekt abrechnen? Wir geben Ihnen in zwei Beiträgen Hilfestellungen rund um das Management von Anreizsystemen

Serie "Arbeitsrecht in Österreich und Deutschland" - Teil 1: Von Abfertigung bis Betriebsübergang

special

Der elektronische Personalakt: Was ändert die neue Datenschutzgrundverordnung? 

Heißer Herbst für Personalisten: In der zweiten Jahreshälfte jagt eine HR-Veranstaltung die nächste 

service

HR-Anbieter, Seminar- und Veranstaltungstermine


Bücher im Blick

HR-Exzellenz

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie das? Sie sehen die Ankündigung einer interessanten Weiterbildung – und denken sich: „Da könnte ich hingehen!“ Dann poppt eine E-Mail auf oder ein Anruf kommt rein – und schon sind Sie wieder mittendrin im Tagesgeschäft, die Fortbildung ist nach kurzer Zeit vergessen.

Mir geht es meistens so. Umso positiver haben mich die Ergebnisse unserer Studie „Fit für HR“ überrascht. Jeder zweite der 132 befragten Personalverantwortlichen gibt darin an, mindestens sechs Arbeitstage pro Jahr in Fortbildungen zu investieren. 28 Prozent bilden sich sogar zehn Tage und mehr im Jahr fort. Insgesamt zeigen die Studienteilnehmer ein großes Interesse an der eigenen Entwicklung (S. 12).

Damit erfüllen sie eine wichtige Voraussetzung, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Welche das sind und wie sie sich meistern lassen, untersuchen wir im Titelthema „Fit für HR“. Darin erklärt Claudia Lorber von HR Relations, wie das Personalmanagement zum Role Model für die neue Welt der Arbeit wird (S. 15). Karl Lang, Deputy Head of HR bei Siemens Österreich, beschreibt, mit welchen Methoden und Initiativen Personalleiter ihre Abteilung auf den digitalen Wandel vorbereiten können (S. 18). Aktuelle Tendenzen in der Führungskräfteentwicklung verfolgen Lothar Wenzl und Joana Krizanits. Sie führen aus, warum HR das Management Development neu denken muss (S. 21).

Lesen Sie auch den Beitrag von Katharina Körber-Risak von Kunz Schima Wallentin zur aktuellen Diskussion rund um flexible Arbeitszeiten (S. 35) sowie den Artikel von Birgit Haidacher von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben über Zeitwertkonten (S. 38). Empfehlen möchte ich Ihnen außerdem den sechsten und letzten Teil unserer Serie „HR Analysis“ zur digitalen Zukunft des HR-Reportings (S. 32). Autor Fred Schübbe hält im Oktober ein HR-Webinar zum Thema. Weitere Infos dazu finden Sie auf Seite 7.

Ich hoffe, dass wir Ihnen mit dieser Ausgabe wieder viele gute Anregungen für Ihre Praxis geben.

Herzliche Grüße

Ihre

 

Bettina Geuenich


Ausgabe 4/2017

Demokratie in Unternehmen:
Formen, Verbreitung, Herausforderungen 

„Wir sind keine Spaß-Community“.
Im Gespräch mit Markus Stelzmann von Tele Haase

Einsam an der Spitze – oder:
Sind WIR schon Chef?

Hola-Crazy:
Gefragt ist nicht weniger, sondern mehr Führung 

Arbeiten auf Augenhöhe:
Warum wir Führung neu denken müssen

Inhaltsverzeichnis

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Thomas Sattelberger, Ex-Manager im Unruhestand, HR-Experte

hr-einsichten
Tradition und Innovation: HR beim Pharmaunternehmen Janssen

Obwohl die Medizin in den letzten Jahrzehnten enorme Erfolge feierte, ist sie gegen viele Krankheiten machtlos. Die Mitarbeiter von Janssen haben sich das Ziel gesetzt, dies in bestimmten Bereichen zu ändern. Ein modernes Human Resources Management soll sie dabei unterstützen. Geschäftsführer Wolfgang Tüchler erklärt, was die Personalarbeit seines Unternehmens ausmacht.

titel / demokratisierung

  • Demokratie in Unternehmen: Formen, Verbreitung, Herausforderungen
  • „Wir sind keine Spaß-Community“. Im Gespräch mit Markus Stelzmann von Tele Haase
  • Einsam an der Spitze – oder: Sind WIR schon Chef?
  • Hola-Crazy: Gefragt ist nicht weniger, sondern mehr Führung
  • Arbeiten auf Augenhöhe: Warum wir Führung neu denken müssen

talentmanagement
Talente finden und entwickeln: Von der Strategie zur Umsetzung Be prepared – 10 Prinzipien eines erfolgreichen Talentmanagements

kommunikation
Mitarbeiterkommunikation: Das Intranet ist tot – es lebe das Social Intranet

personalcontrolling
Serie „HR Analysis“ – Teil 5: HR-Reporting mit Management-Dashboards

Dashboards sind Zusammenstellungen von Personalinformationen, in der Regel in Form von Kennzahlen. Wie das Armaturenbrett eines Autos zeigen sie die wesentlichen Informationen in übersichtlicher Form an. Wie Sie Dashboards zusammenstellen können, skizziert Autor Fred Schübbe am Beispiel von Kennzahlen zum Gesundheitsmanagement.

changemanagement
Wie der Flughafen Wien seine Zukunft gestaltet

bav
Die steuerfreie Zukunftssicherung

lohn & recht
Teure Geschenke: Benefits sind nur selten steuerfrei

Firmen-Pkw, Reisen, Prämienzahlungen oder Mitarbeiterrabatte: Die Palette der Benefits, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeiter belohnen oder motivieren, ist groß. Zuweilen können solche Geschenke jedoch teuer werden, wenn sie zusätzliche Abgaben verursachen. Was Arbeitgeber über die steuerliche Seite von Incentives wissen sollten, beschreibt Autorin Andrea Rieser.

service
HR-Anbieter, Seminar- und Veranstaltungstermine

special
Recruiting und Bewerbermanagement

Recruiting Trends 2017
Automatisierung, Active Sourcing, Matching/Cultural Fit

Automatisierung, Active Sourcing und Matching heißen die Trends im Recruiting und Bewerbermanagement. Unser Themen-Special untersucht neue Entwicklungen und stellt Lösungen im Überblick vor.

anbieterübersicht
Software für Recruiting und Bewerbermanagement

Bücher im Blick
Teilzeitführung

Liebe Leserinnen und Leser,

es scheint, als würden die Karten der Macht in der Wirtschaft gerade neu gemischt. Bewerber und Mitarbeiter fordern zunehmend selbstbewusst flexible Arbeitsformen und Mitbestimmung ein – und auch Führungskräfte erkennen, dass der Übergang von der Produktions- zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft in vielen Bereichen eine neue Art des Arbeitens erfordert. Gewohnte Hierarchien geraten ins Wanken, althergebrachte Chefkulturen werden brüchig. Auch wenn einige Betriebe noch so arbeiten wie vor 50 Jahren: Die Demokratiedebatte hat die Wirtschaft erfasst – und es wird spannend sein, zu beobachten, wohin die Reise geht. Einige Eindrücke geben wir in dieser Ausgabe.

So beschreibt Wolfgang Weber von der Universität Innsbruck, wie verbreitet demokratische Unternehmensstrukturen in Österreich sind und welche Formen der Mitbestimmung Organisationen bereits jetzt praktizieren (S. 12). Auf Grundlage der Forschung analysiert er, welchen Nutzen Betriebe daraus ziehen können, wenn sie ihre Mitarbeiter an der Macht beteiligen. Ex-Manager Thomas Sattelberger untersucht im aktuellen Interview die Treiber und Hintergründe der Demokratiedebatte und ermutigt Arbeitgeber dazu, mit innovativen Formen der Unternehmensführung zu experimentieren (S.8). Markus Stelzmann, der bei Tele Haase die Funktion des „Regisseurs“ bekleidet, berichtet über seine Erfahrungen mit gelebter Demokratie (S. 16). Marc Stoffel, Geschäftsführer von Haufe-umantis, erzählt, was sein Unternehmen aus der Beschäftigung mit Partizipation gelernt hat (S. 20).

Welche Aufgaben bleiben den Führungskräften, wenn alle im Unternehmen mitbestimmen dürfen? Diese Frage taucht im Zuge der Diskussion über Demokratie in Organisationen immer wieder auf. Doch wer glaube, Mitbestimmung mache Führung überflüssig, liege falsch, sagt der Trendforscher und Publizist Franz Kühmayer. In seinem Artikel stellt er vieldiskutierte Konzepte wie Holacracy in Frage und plädiert für eine neue Form der richtungsweisenden und kulturstiftenden Führung (S. 24). Auch Managementberater Laurenz Andrzejewski glaubt, dass es an der Zeit ist, alte Glaubenssätze der Führung zu hinterfragen. In seinem Beitrag stellt er fünf Thesen für die neue Führungskultur auf.

Ich hoffe, dass wir Ihnen in dieser Ausgabe wieder viele gute Anregungen für Ihre Personalarbeit geben.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Ihre

Bettina Geuenich


Ausgabe 3/2017

Von internationalen Talenten profitieren:

Herausforderungen und Lösungsansätze 

Im Dschungel der Berechtigungen:

Studenten und Absolventen aus Drittländern beschäftigen 

Das Normale relativieren:

Wie internationale und multikulturelle Projekte gelingen 

Fünf Wege zum Erfolg in China 

Inhaltsverzeichnis

news & trends

Neues aus der Personalwirtschaft 

aktuelles Interview

Alexander R. Petsch, Herausgeber

hr-einsichten

Ranorex: HR als Innovator 

titel/work around the world

  • Von internationalen Talenten profitieren: Herausforderungen und Lösungsansätze 
  • Im Dschungel der Berechtigungen: Studenten und Absolventen aus Drittländern beschäftigen 
  • Das Normale relativieren: Wie internationale und multikulturelle Projekte gelingen 
  • Fünf Wege zum Erfolg in China 

hrm

Meilensteine – 15 Jahre Personalarbeit in Österreich 

teamarbeit

Von Hochleistungsteams lernen 

Wie Führungskräfte Teams erfolgreich machen 

organisationsentwicklung

Serie „Zukunft der Organisation“ – Teil 4: Organisational Wholeness und die Rolle von Unternehmen in der Gesellschaft 

personalcontrolling

Serie „HR Analysis“ – Teil 4: Kennzahlenklassiker – neu betrachtet 

trennungsmanagement

Trennungen fair gestalten: Meta-Prinzipien der Entscheidungsfindung

Leitfaden Trennungsgespräch: Rechtliche Fehler vermeiden 

lohn & recht

Aushilfen 18 Tage pro Jahr abgabenfrei beschäftigen 

Gegen das Chaos: Petition für Personalverrechner 

service

HR-Anbieter, Seminar- und Veranstaltungstermine 

special

IT-Expo.at und DMX Austria: Digitaler Input für Human Resources 

Personalvermittlung und Zeitarbeit

„Fad wird es uns in unserem Business nicht“: Im Gespräch mit Klaus Lercher, Präsident des Verbands „Österreichs Personaldienstleister“ 

Anbieterübersicht: Personalvermittlung / Zeitarbeit 

lesenswert

Bücher im Blick: Auf dem Weg zur Arbeit 4.0 

Liebe Leserinnen und Leser,

„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei!“ Dieses Zitat, das George Orwell zugeschrieben wird, beschreibt recht gut ein Lebensgefühl, das viele von uns nur allzu gut kennen. Die Zeit rast, weil wir laufend beschäftigt sind – mit der Ausbildung, dem Berufseinstieg, dem Fortkommen im Unternehmen, mit Jobwechseln, privatem Engagement, Familie und Kindern. Wir sind „mittendrin“ – und merken oft gar nicht, wie sich die Art und Weise, wie wir kommunizieren, lernen und zusammen arbeiten klammheimlich verändert. Da ist es nur allzu gut, hin und wieder aus der eigenen Aktivitätsblase auszusteigen und zurückschauen. Jubiläen bieten sich dafür geradezu an.

Der personal manager feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Dieses freudige Ereignis haben wir zum Anlass genommen,
einen köstlichen Schokoladenkuchen zu backen, den wir leider nicht mehr an Sie alle verteilen können. Aber wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen – unseren Lesern, Anzeigenkunden, Autoren und Partnern – Danke zu sagen für Ihre Unterstützung, Ihre Treue, Ihre Anregungen und für alles, was Sie zum Gelingen des personal manager beigetragen haben!

Außerdem blicken wir in dieser Ausgabe zurück auf die vergangenen 15 Jahre der Personalarbeit in Österreich, die wir mit dem personal manager erleben durften. Was hat sich in dieser Zeit verändert? Welche Konstanten lassen sich ausmachen? In den Gesprächen mit unserem Herausgeber Alexander Petsch (S. 8) sowie weiteren Beobachtern der HR-Szene (S. 27) sind mir die Veränderungen der vergangenen Jahre erst so richtig bewusst geworden.

Ein Treiber dieser Veränderungen ist die Internationalisierung, mit der sich unser Titelthema „Work around the World“ beschäftigt. Lesen Sie darin, wie Sie internationale Absolventen für Ihr Unternehmen gewinnen (S. 12) und welche rechtlichen Hürden es dabei zu überwinden gilt (S. 15). Wir untersuchen außerdem, wie internationale Projekte gelingen (S. 19) und welche Faktoren den Erfolg Ihres Unternehmens in China fördern (S. 23).

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre – und hoffe, dass Sie uns noch mindestens weitere 15 Jahre begleiten!

Kommen Sie gut in den Frühling!

Ihre

Bettina Geuenich


personal manager 2/2017

Ausgabe 2/2017

Mit dem Slampoeten auf Streifzug 

Lehrlingsvideos:

Warum nicht gleich richtig?

Der richtige Dreh:

Lernvideos sinnvoll gestalten

Einfach mal testen:

Verhalten trainieren mit interaktiven Filmen 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles interview
Harald Katzmair, Sozialwissenschaftler, Netzwerkanalyst

hr-einsichten
Attensam: „Ein starkes Wir-Gefühl aufbauen“

titel/videos im hrm

  • Mit dem Slampoeten auf Streifzug
  • Lehrlingsvideos: Warum nicht gleich richtig?
  • Der richtige Dreh: Lernvideos sinnvoll gestalten
  • Einfach mal testen: Verhalten trainieren mit interaktiven Filmen

organisationsentwicklung
Serie „Zukunft der Organisation“ – Teil 3: Meisterhafte Meetings

changemanagement
Change – vom Sollen und Wollen zum Handeln

hr-controlling
Serie „HR Analysis“ – Teil 3: Mit Personalcontrolling den demografischen Wandel meistern

outsourcing
Rekrutieren mit externer Hilfe – Faktoren für den Erfolg

mitarbeiterbeurteilung
Was hindert uns daran, gute Mitarbeitergespräche zu führen?

bewerbermanagement
Pre-Employment-Screening: Bewerbern in die Karten schauen

vergütung
Regionale Vergütungsstudien zeigen, wie marktfähig Gehälter sind

lohn & recht
Serie „Dienstverhältnisse beenden“ – Teil 3: Vorzeitige Auflösungen

service
HR-Anbieter, Seminar- und Veranstaltungstermine

special: personaleinsatzplanung
Faire Flexibilität: Wenn sich Arbeitszeiten kurzfristig ändern
Anbieterübersicht: Software für Personaleinsatzplanung

lesenswert: bücher im blick
Sinnstifter: Wie Unternehmen davon profitieren, soziale Verantwortung zu übernehmen

Liebe Leserinnen und Leser,

wer vor 15 Jahren einen Arbeitgeberfilm produzieren wollte, engagierte ein professionelles Kamerateam mit teurem Equipment. Das fertige Werk landete – vom Dienstleister geschnitten und bearbeitet – auf dem Firmenserver und der Internetseite des Unternehmens. Wenn der Arbeitgeber Glück hatte und bekannt genug war, rief irgendwann ein potenzieller Bewerber die Seite auf, um den Film anzuschauen.

Heute lassen sich Videos mit Kameras produzieren, die viele Mitarbeiter zu Hause im Regal liegen haben. Die Bearbeitung funktioniert schon mit vergleichsweise günstiger Software und für die Verbreitung stehen diverse Social-Media-Kanäle im Internet bereit: Youtube, Facebook, Twitter & Co. haben den Film zum bevorzugten Medium des Viralhits gemacht – und die Popularität von Bewegtbildern enorm gesteigert.

Kein Wunder also, dass wir auf der Suche nach Informationen im Internet immer häufiger auf Videos stoßen. Der reine Text gerät zunehmend in den Hintergrund. Mit dem Angebot steigen Nutzung und Erwartungshaltung. Vor allem jüngere Menschen sind es gewohnt, dass gute Internetangebote auch – oder sogar vorwiegend – Filme umfassen.

Auch Unternehmen entdecken das Medium verstärkt für sich – und zwar nicht nur in der Produktwerbung, sondern auch im Arbeitgebermarketing sowie in Recruiting und Weiterbildung. Masse ist dabei aber nicht gleich Klasse, wie wir in dieser Ausgabe zeigen. Denn auch wenn die Produktion eines Videos heute in vielerlei Hinsicht leichter ist als früher, gehört schon einiges dazu, einen guten Film zu machen.

Warum einige Videos wirklich bewegen – und andere nicht, beschreibt Autor Jörg Buckmann ab Seite 12. Anhand von praktischen Beispielen erklärt er, was Unternehmen beachten sollten, wenn sie im Personalmarketing auf Bewegtbild setzen. Ein Kardinalfehler vieler Unternehmen: Sie biedern sich bei der Zielgruppe an. Ganz besonders peinlich wird das, wenn Marketingverantwortliche versuchen, das Lebensgefühl der Jugend zu treffen – und haarscharf oder meilenweit daneben liegen. Von Negativbeispielen im Lehrlingsrecruiting weiß Autorin Sonja Dietz zu berichten (S. 16).

Vor teilweise ähnlichen, aber auch anderen Herausforderungen stehen Personalentwickler, die mit Lehrfilmen arbeiten möchten. Was Videodesigner in Sachen Didaktik berücksichtigen müssen, skizzieren wir ab Seite 20. Wie Sie Verhalten mit interaktiven Filmen trainieren können, erläutert Autor Christoph Schmidt-Mårtensson (S. 22).

Ich hoffe, dass wir Ihnen mit dieser Ausgabe viele gute Anregungen für Ihre Praxis bieten.

Kommen Sie gut in den Frühling!

Ihre

Bettina Geuenich


personal manager 1/2017

Ausgabe 1/2017

Personal in Zeiten multipler Krisen 

Faktor Mensch:

Notfallpläne entwickeln und üben 

Personaldaten im Visier:

Wie sich Unternehmen vor Cyberkriminalität schützen 

Kommunikation essen Krise auf 

Nehmen uns die Roboter die Arbeit weg?

Vom Menschen in der digitalen Fabrik 

Studie analysiert die „4-D-Trends“ der Arbeitswelt 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Wolfgang Mazal, Arbeitsrechtler und Familienforscher

hr-einsichten
currycom communications: Auch der Mitarbeiter ist König

titel/unsichere zeiten

  • Personal in Zeiten multipler Krisen
  • Faktor Mensch: Notfallpläne entwickeln und üben
  • Personaldaten im Visier: Wie sich Unternehmen vor Cyberkriminalität schützen
  • Kommunikation essen Krise auf
  • Nehmen uns die Roboter die Arbeit weg? Vom Menschen in der digitalen Fabrik
  • Studie analysiert die „4-D-Trends“ der Arbeitswelt

organisationsentwicklung
Serie „Zukunft der Organisation“ – Teil 2: Die Frage nach dem Sinn

gesundheitsmanagement
Integrieren statt Isolieren: Psychisch erkrankte Mitarbeiter unterstützen

recruiting
Cultural Fit: Lässt sich kulturelle Passung messen?

hr-controlling
Serie „HR Analysis“ – Teil 2: Mit Datenqualität zum erfolgreichen HR-Reporting

HR-Benchmark 2016: Unternehmen brauchen länger, um qualifiziertes Personal zu finden

lehre
Lehrlingsrecruiting: Jugendliche zielgerichtet ansprechen

lohn & recht
Serie „Dienstverhältnisse beenden“ – Teil 2: Einvernehmliche Auflösungen vereinbaren

service
HR-Anbieter, Seminar- und Veranstaltungstermine

Special: E-Learning
Zukunft Lernen: Lernwelten neu denken
Anbieterübersicht: E-Learning

lesenswert
Bücher im Blick: Top: Die neue Wissenschaft vom Lernen

Liebe Leserinnen und Leser,

ging es Ihnen auch so? In den vergangenen Monaten mochte ich die Zeitung teilweise nicht mehr aufschlagen angesichts der vielen Krisen und Katastrophen, die mir dort entgegenschlugen. Die Kriege außerhalb Europas, die Flüchtlingsschicksale, die daraus folgten, die Terroranschläge, die politischen Spaltungen des Kontinents und die steigenden Arbeitslosenzahlen ergaben eine Melange aus Trauer, Bedrohung und Angst, die das Stimmungsbild beherrschte.

Auch die Veränderungen in der Arbeitswelt lösen bei vielen Menschen das Gefühl aus, in unsicheren Zeiten zu leben und latent bedroht zu sein. Die Angst, dass Roboter uns die Arbeit wegnehmen; die Befürchtung, abgehängt zu werden in einer komplexer werdenden Welt, ist allgegenwärtig.

Kein Wunder also, dass viele Österreicherinnen und Österreicher mit Skepsis oder Sorge in die Zukunft blicken, wie eine repräsentative IMAS-Studie vom September zeigt. Nur 23 Prozent äußerten sich in der Befragung zuversichtlich. „Die Sorgenfalten sitzen tief: It’s the Abstiegsangst, stupid“, betitelte das Institut seinen Bericht.

Was heißt das alles für HR? In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns im Titelthema „Personalarbeit in unsicheren Zeiten“ mit den realen und herbeigeredeten Bedrohungen, die unsere Lebens- und Arbeitswelt aktuell prägen. Wir gehen der Frage nach, welchen Einfluss die aktuelle geopolitische Lage auf Wirtschaft und Personalmanagement hat und mit welchen Krisenszenarien Unternehmen wirklich rechnen sollten (S. 12). Dabei gehen wir unter anderem auf die Gefahren durch Cyberattacken und Datenklau im Personalbereich ein und geben Tipps für die Prävention (S. 17). Wie Arbeitgeber Notfallpläne entwickeln (S. 14), Krisenmanager schulen und im Ernstfall gekonnt kommunizieren (S. 20), sind Themen weiterer Beiträge.

Außerdem befassen wir uns mit den Auswirkungen der Automatisierung auf den Menschen (S. 23) und beschreiben, welche Trends die Arbeitswelt von morgen verändern (S. 26).

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre
Bettina Geuenich


personal manager 6/2016

Ausgabe 6/2016

Smarte Personalarbeit:

Eine Expertenstudie beschreibt die HR-Technologien der Zukunft 

Führung aus der Mitte, statt von der Spitze 

Serie „Zukunft der Organisation“ – Teil 1: Firmen ohne Führungskräfte

Wie Design Thinking die Personalarbeit zukunftsfähig machen kann 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Sebastian Eschenbach, FH Burgenland

hr-einsichten
Great Lengths: Schönheit, die von innen kommt

titel / wie wir morgen arbeiten

  • Smarte Personalarbeit: Eine Expertenstudie beschreibt die HR-Technologien der Zukunft
  • Führung aus der Mitte, statt von der Spitze
  • Serie „Zukunft der Organisation“ – Teil 1: Firmen ohne Führungskräfte
  • Wie Design Thinking die Personalarbeit zukunftsfähig machen kann

testverfahren
Studie „Testverfahren 2016“ – Nutzen und Schwachstellen

hr-controlling
Serie „HR Analysis“ – Teil 1: Personalkennzahlen entwickeln und abbilden

leadership
Vom Mitarbeiter zur Führungskraft

weiterbildung
Leonardo Award 2016: Die Zukunft gemeinsam gestalten

betriebliche altersvorsorge
Pensionszusagen: Steuerliche Anerkennung hängt am Detail

talentmanagement
Junge Talente rekrutieren: Experten sehen viel Luft nach oben

employer branding
Wie viel Branding braucht ein Arbeitsraum?

lohn & recht
Serie „Dienstverhältnisse beenden“ – Teil 1: Kündigungen, Anfechtungen, Zuwendungen
Crowdworking: Zwischen Chance und Risiko

service
HR-Anbieter, Seminar- und Veranstaltungstermine

Special: Homeoffice-Solutions / New Work
Homeoffice: Wie Unternehmen von Telearbeit profitieren
Anbieterübersicht: Homeoffice-Solutions

lesenswert
Bücher im Blick: Demografie Exzellenz

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr geht dem Ende zu: ein idealer Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Welche Entwicklungen bewegen die Arbeitswelten, und wie wandeln sich Aufgaben, Prozesse und Organisationsformen? Was kommt auf Personal- und HR-Verantwortliche in den nächsten Jahren zu? In dieser Ausgabe blicken wir in die Glaskugel, lassen Experten zu Wort kommen und stellen Studien zum Thema vor.

Lesen Sie im Titelthema, wie sich das „Internet der Dinge“ auf die Personalarbeit auswirken wird (S. 12). Die Universität des Saarlandes hat HR- und HR-IT-Experten nach ihren Prognosen gefragt. Vorweg sei schon verraten, dass HR künftig noch stärker als bisher gefordert ist, sich mit IT auseinanderzusetzen. Denn smarte Technologien werden viele Arbeits- und Produktionsprozesse auf den Kopf stellen. Vielleicht verwenden Sie zukünftig ja auch „smarte Werkzeuge“, die Ihren Mitarbeitern selbstständig beibringen, wie sie zu bedienen sind …

Ein weiteres Veränderungsfeld ist die Organisationsentwicklung: Führungs- und Hie-
rarchiekonzepte geraten zunehmend ins Wanken, Mitarbeiter fordern mehr Freiheit und Flexibilität. Wie diese gesellschaftlichen Masseverschiebungen die Rolle der Führungskräfte verändern, analysiert Trendforscher Franz Kühmayer ab Seite 15.

Dass selbst ein Unternehmen mit 1.500 Mitarbeitern ohne Führungskräfte funktionieren kann, hat Autorin Franziska Fink erlebt. Sie besuchte das US-Schuhversandhaus Zappos, das sich nach dem Prinzip der Holokratie (engl. Holacracy) organisiert (S. 18). Ihr Beitrag ist zugleich der Auftakt einer Serie zur „Zukunft der Organisation“.

Das Beispiel Zappos zeigt, dass wir die Zukunft unserer Organisationen aktiv gestalten können (und müssen). Eine Methode, die dabei helfen kann, ist das Design Thinking. Die Wirtschaftspsychologin und Beraterin Ingrid Gerstbach verrät ab Seite 22, wie sie funktioniert.

Ebenfalls ans Herz legen möchte ich Ihnen das aktuelle Interview mit Sebastian Eschenbach von der FH Burgenland über „Erfahrung“ (S. 8), den ersten Teil unserer Serie „HR Analysis“ zur Auswahl und Darstellung von Personalkennzahlen (S. 29) sowie die Ergebnisse der Studie „Testverfahren 2016“, die Nutzen und Schwachstellen psychologischer Testverfahren analysiert (S. 26).

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre, eine erfolgreiche Zeit und einen besinnlichen Ausklang des Jahres 2016!
  
Ihre
Bettina Geuenich


personal manager 5/2016

Ausgabe 5/2016

Trends im Betrieblichen Gesundheitsmanagement 

Gesund führen – im Gespräch 

Schlüsselressource Resilienz – Was Unternehmen stark macht 

Gesund bleiben in der Finanzbranche – Dornbirner Sparkasse entwickelt „s gsund“ 

Silhouette: Sinneswandel statt Pausen-Apfel 

Krankenhaus Göttlicher Heiland setzt auf Fitness am Arbeitsplatz 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Hermann Arnold, Verwaltungsratspräsident, Haufe-umantis

hr-einsichten
PremiQaMed: „Cultural Fit ist essentiell“

titel/gesund führen

  • Trends im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
  • Gesund führen – im Gespräch
  • Schlüsselressource Resilienz – Was Unternehmen stark macht
  • Gesund bleiben in der Finanzbranche – Dornbirner Sparkasse entwickelt „s gsund“
  • Silhouette: Sinneswandel statt Pausen-Apfel
  • Krankenhaus Göttlicher Heiland setzt auf Fitness am Arbeitsplatz

compliance
Bürokratie oder Hilfe? Wie Unternehmen interne Regelungen leben

führung
Führen in der VUCA–Welt? Seien Sie einfach selbst VUCA!

konfliktmanagement
Wenn der Chef das Problem ist

betriebliche altersvorsorge
Änderungen in Kollektivverträgen ermöglichen Gehaltsumwandlungen

lohn & recht
Benefits, Incentives und Betriebsfeiern: So macht Ihnen die Finanz keinen Ärger

tools & trends
HR und Innovation: Vom Gatekeeper zum Wegbereiter

service
HR-Anbieter / Seminar- und Veranstaltungstermine

Special: Software
HR-Software: Unternehmen rüsten sich für strategische Personalarbeit

weiterbildung aktuell
Lernen am Arbeitsplatz – digital, selbstorganisiert und kollaborativ
Staatspreis KNEWLEDGE – Preisträger geben Impulse
Marktübersicht: Weiterbildungsanbieter

lesenswert
Bücher im Blick: Work Rules!

Liebe Leserinnen und Leser,

ob es der kostenlose Obstkorb für die Mittagspause ist oder der Yoga-Kurs nach Feierabend: Immer mehr Unternehmen werden in Sachen Gesundheitsförderung aktiv – mit gutem Grund. Da die Lebensarbeitszeiten steigen und die Belegschaften in den kommenden Jahren tendenziell altern, können krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter die Organisationen vor Probleme stellen. Dabei geht es nicht nur um Abwesenheiten durch Rücken- oder Herz-Kreislauf-Probleme, sondern auch in zunehmendem Maße um Fehlzeiten durch psychische Belastungen aufgrund von Aufgabenverdichtung, Umstrukturierungen und andere Begleiterscheinungen der modernen Arbeitswelt.

Gesundheitsförderung zielt darauf ab, Krankheitszeiten zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten. Doch auch für das Betriebsklima und die Bindung an das Unternehmen ist es förderlich, wenn Arbeitgeber Angebote für die Gesundheit schaffen. Einige Beispiele für gelungenes Gesundheitsmanagement stellen wir in dieser Ausgabe vor. Darüber hinaus erklären wir, warum es in Sachen Gesundheitsmanagement noch Entwicklungspotenzial in Österreich gibt (S. 12), geben Tipps für die gesunde Führung (S. 16) und beschreiben, wie Unternehmen die Widerstandskraft ihrer Organisation stärken können (S. 19).

Darüber hinaus möchte ich Ihnen unser aktuelles Interview mit Hermann Arnold von Haufe-umantis zum Thema demokratische Führung ans Herz legen (S. 8). Wie sich Führungskräfte in der „VUCA-Welt“ zurechtfinden, lesen Sie ab S. 36. Einen anderen Blick auf das Thema Leadership nimmt Autorin Ursula Wawrzinek ein. In ihrem Artikel „Wenn der Chef das Problem ist“ erklärt sie, wie HR in Konflikten zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten vermitteln kann (S. 40).

Weitere Themen dieser Ausgabe: Wie Personalverantwortliche die Innovationskraft ihrer Unternehmen stärken können, erfahren Sie ab S. 50. Außerdem untersuchen wir, wie gut Österreichs HR-Abteilungen für die Digitalisierung gerüstet sind (S. 60). In unserem Schwerpunkt zum Thema Weiterbildung beschäftigen wir uns mit arbeitsplatznahem Lernen (S. 64) und stellen die Personalentwicklungskonzepte der Knewledge-Preisträger vor (S. 67).

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Ihre
   
Bettina Geuenich


personal manager 4/2016

Ausgabe 4/2016

Chancen und Perspektiven im Personalwesen 

„Ich brauche eine gute Mischung im Team“ Im Gespräch mit Sabine Bothe, HR-Leiterin bei A1 Telekom Austria 

„Kandidaten müssen sich in komplexen Umfeldern bewegen“ Im Gespräch mit Hansjörg Tutner, Executive Director Human Resources bei Magna Steyr 

Die Bedeutung der HR-Funktion steigt, doch die Vergütung hinkt hinterher 

Viele HR-Studierende sorgen sich um ihre berufliche Zukunft 

Kompetenzen für ein zukunftsorientiertes Personalmanagement 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Ethik-Experte Michael Litschka über Moral im Management

hr-einsichten
Die Vinzenz Gruppe setzt auf Kulturarbeit

titel / nachwuchs für hr

  • Chancen und Perspektiven im Personalwesen
  • „Ich brauche eine gute Mischung im Team“. Im Gespräch mit Sabine Bothe, HR-Leiterin bei A1 Telekom Austria
  • „Kandidaten müssen sich in komplexen Umfeldern bewegen“. Im Gespräch mit Hansjörg Tutner, Executive Director Human Resources bei Magna Steyr
  • Die Bedeutung der HR-Funktion steigt, doch die Vergütung hinkt hinterher
  • Viele HR-Studierende sorgen sich um ihre berufliche Zukunft
  • Kompetenzen für ein zukunftsorientiertes Personalmanagement

generationenmanagement
Studie untersucht Integration älterer Menschen in den Arbeitsmarkt
Heute für morgen: BMW Group reagiert auf demografischen Wandel
Älter werden in der Caritas Vorarlberg

changemanagement
Überzeugen statt überrumpeln: Erfolgreiche Change-Kommunikation am Beispiel der Südtiroler Volksbank
Veränderung – Mit Hirn! So lässt sich Neues besser lernen

personalkennzahlen
Wie Sie Kennzahlensysteme im HR-Management erfolgreich einführen

lohn & recht
Arbeitszeiten, Vergütung und Elternschaft: Aktuelle Änderungen im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht
Lohn- und Sozialdumping: Zweifelsfälle aus der Praxis
Insolvenzverfahren – Herausforderungen für Personalverrechner und HR-Manager

service
HR-Anbieter/Seminar- und Veranstaltungstermine

Special: Mitarbeitergespräche
Performancemanagement neu ausrichten
„Wir setzen den Fokus ganz bewusst auf die Stärken“. Im Gespräch mit Alexandra Leopold, HR-Leiterin, Knill Technology
Anbieterübersicht: Software für Mitarbeitergespräche

Bücher im Blick:
Personalmarketing to go

Liebe Leserinnen und Leser,

wer eine Einstiegsposition für den HR-Bereich ausschreibt, kann sich derzeit über zahlreiche Zuschriften freuen. Denn die Zahl der Interessenten übersteigt die der offenen Stellen für Nachwuchskräfte deutlich. Viele Studierende mit Spezialisierung im HR-Bereich machen sich daher Sorgen um ihre Zukunft (siehe Studienbericht S. 20). Ist die Hürde des Berufseinstiegs aber erst einmal genommen, bietet der Personalbereich viele interessante Perspektiven, wie unser Titelthema ab Seite 12 zeigt. Darin beschreiben wir unter anderem, womit Berufseinsteiger im Bewerbungsprozess punkten können und wie Personalchefs Young Potentials für ihre HR-Abteilung rekrutieren. Wir stellen dar, was Personalisten auf den verschiedenen Stufen ihrer Karriere verdienen (S. 17) und welche HR-Kompetenzen in Zukunft gefragt sein werden (S. 22). Zu diesen Kompetenzen gehört in jedem Fall die Fähigkeit, den Wert der eigenen Arbeit mit Zahlen zu belegen. Grundlagen dazu vermittelt Autor Fred Schübbe in einem Beitrag (S. 38), der gleichzeitig den Auftakt einer Serie zum Thema „Personalkennzahlen“ darstellt.

Ebenfalls in dieser Ausgabe: Unser Schwerpunkt Generationenmanagement beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen mit alternden Belegschaften umgehen und Mitarbeiter länger im Berufsleben halten. Praxisbeispiele des BMW Group Werks Steyr und der Caritas Vorarlberg machen deutlich, wie alternsgerechtes Arbeiten funktioniert.

Warum wir uns mit Veränderungen manchmal so schwer tun – und wie wir Neues besser lernen, erklärt Barbara Thoma auf Basis der Neurowissenschaften in ihrem Artikel „Veränderung – Mit Hirn!“ (S. 36). Marianne Grobner berichtet über ein Fusionsprojekt der Südtiroler Volksbank, die ihre Change-Kommunikation unter anderem über eine App gesteuert hat (S. 32).

Und – last but not least – informiert unser Special „Mitarbeitergespräche“ über neue Trends im Performancemanagement. Ab Seite 61 finden Sie Softwarelösungen für Mitarbeitergespräche im Überblick.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Ihre
   
Bettina Geuenich


personal manager 3/2016

Ausgabe 3/2016

Kompetenzentwicklung im Arbeitsprozess und im Netz 

Informelles Lernen fördern 

Expedition Führung: ÖAMTC unterstützt eigenverantwortliches Lernen

KeCK – Projekt ermöglicht arbeitsplatznahe Weiterbildung für gering qualifizierte Frauen 

Österreich Werbung setzt auf Eigenverantwortung – vom Lernkonsum zum TUN 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Managementforscher Hans A. Wüthrich über Musterbrüche in der Unternehmensführung

hr-einsichten
SHT kürt den Supermanager

titel / Workplace Learning

  • Kompetenzentwicklung im Arbeitsprozess und im Netz
  • Informelles Lernen fördern
  • Expedition Führung: ÖAMTC unterstützt eigenverantwortliches Lernen
  • Projekt KeCK ermöglicht arbeitsplatznahe Weiterbildung für gering qualifizierte Frauen
  • Österreich Werbung setzt auf Eigenverantwortung - vom Lernkonsum zum TUN

recruiting
Plattform bringt Flüchtlinge und Unternehmen zusammen

hr-organisation
Das HR-Businesspartner-Modell: Herausforderung bei der Einführung
Brauchen wir eine HR-Abteilung? Pro-Position
Brauchen wir eine HR-Abteilung? Kontra-Position

new office
"Ein riesiges Change-Projekt: Mondi bezieht neues Headquarter
Wie die Umgebung unsere Arbeit verändert
Erste Campus - Bankzentrale führt Standorte zusammen

lohn & recht
Die 13 häufigsten Irrtürmer rund um Leistungsprämien
Was Betriebsräte dürfen

service
HR-Anbieter/Seminar- und Veranstaltungstermine

Special: Zeiterfassung und Zutrittskontrolle
Zeit und Zutritt:
Was Unternehmen bei der Auswahl einer Software beachten sollten
Anbieterübersicht: Zeiterfassung und Zutrittskontrolle

Bücher im Blick: 

Erfolgsfaktor Candidate Experience

Liebe Leserinnen und Leser,

wie werden wir in Zukunft lernen? Auf diese Frage gibt es derzeit spannende Antworten, denn die betriebliche Weiterbildung durchlebt gerade diverse Paradigmenwechsel: vom Lernen auf Vorrat zum Lernen nach Bedarf, von der formalen Fortbildung im Seminar zum informellen Kompetenzerwerb am Arbeitsplatz. Immer mehr Menschen stellen die Grenzen zwischen Lehren und Lernen in Frage. Die betrieblichen Weiterbildungskonzepte, mit denen die Babyboomer noch groß geworden sind – Lernen in Kursen, fern des Arbeitsplatzes, meist frontal und fremdgesteuert – erscheinen zunehmend veraltet, weil sie nicht mehr zu unserer vernetzten und schnelllebigen Arbeitswelt passen.

In dieser Ausgabe werfen wir einige Schlaglichter auf diese Entwicklungen. So beschreibt unser Autoren-Trio John Erpenbeck, Werner Sauter und Simon Sauter, wie Unternehmen den Schritt von der „Belehrungs- zur Ermöglichungsdidaktik“ gehen und den selbstbestimmten Kompetenzerwerb am Arbeitsplatz unterstützen können (S. 12). Bernhard Ertl von der Universität der Bundeswehr in München und Elke Lantschik von der Donau-Universität Krems erklären, welche Rahmenbedingungen den informellen Wissenserwerb fördern und welche Tools sich eignen, um dieses Wissen zu dokumentieren (S. 16). Wie Führungskräfte ihre Entwicklung selbst in die Hand nehmen können, zeigen die Projektbeispiele des ÖAMTC (S. 19) und der Österreich Werbung (S. 24). Dass arbeitsplatznahes und selbstbestimmtes Lernen aber auch mit Geringqualifizierten möglich und sinnvoll ist, belegt das Projekt KeCK von abz austria (S. 22).

Weiters möchte ich Ihnen unser Interview mit dem Managementforscher Hans A. Wüthrich zu Musterbrüchen in der Unternehmensführung (S. 8), unseren Schwerpunkt zum Thema „New Office“ (S. 32 ff.) und unser Special „Zeiterfassung und Zutrittskontrolle“ (S. 58 ff.) ans Herz legen.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre
Bettina Geuenich


personal manager 2/2016

Ausgabe 2/2016

Warum HR sich verändern muss 

Wie digitale Instrumente Entwicklungen moderner Personalarbeit spiegeln und fördern 

Wie HR Ihr Unternehmen vor den gefährlichsten Tretminen in der neuen Arbeitswelt bewahren kann 

Was bringt HR die „Revolution“? 

Welche Trends und Perspektiven HR im Jahr 2030 erwarten 

„Die Realität hat immer wieder gezeigt, dass HR notwendig ist“ 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Sven Franke spricht über den neuen Film AUGENHÖHEwege, der am 4. März Premiere feiert

hr-einsichten
willhaben hat einen Corporate Culture Coordinator

titel / quo vadis hr

  • Warum HR sich verändern muss
  • Wie digitale Instrumente Entwicklungen moderner Personalarbeit spiegeln und fördern
  • Wie HR Ihr Unternehmen vor den gefährlichsten Tretminen in der neuen Arbeitswelt bewahren kann
  • Was bringt HR die „Revolution“?
  • Welche Trends und Perspektiven HR im Jahr 2030 erwarten
  • „Die Realität hat immer wieder gezeigt, dass HR notwendig ist“

hr und social media
Digitales HRM – „Gestalten oder verwalten?”
Überzeugen statt granteln
Studie untersucht erstmals Status der Berufsgruppe

employer branding
So geht Fill den Weg zur erfolgreichen Arbeitgebermarke

lehre
Welche Stärken die Lehre hat und welche Herausforderungen sie meistern muss

lohn & recht
Was Personalisten im Winter beachten müssen
Die neun Abrechnungsgrundsätze der neuen Mitarbeiterrabattregeln
Ergebnisse der ersten steirischen Gehaltsstudie liegen vor

service
HR-Anbieter/Seminar- und Veranstaltungstermine

Special: Apps für HR
Erfüllen die mobilen Helfer ihren Zweck?
Anbieterübersicht: Apps zur Jobsuche

Bücher im Blick:
Das demokratische Unternehmen - Neue Arbeits- und Führungskulturen im Zeitalter digitaler Wirtschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

quo vadis HR? Zusammen mit unseren Autoren haben wir uns zum Titelthema auf die Suche nach Antworten begeben. Wir gehen darauf ein, warum HR sich verändern muss (S. 14), wie digitale Instrumente Entwicklungen moderner Personalarbeit spiegeln und fördern (S. 17), wie HR Ihr Unternehmen vor den gefährlichsten Tretminen in der neuen Arbeitswelt bewahren kann (S. 20), was HR die „Revolution“ bringt (S. 23) und welche Trends und Perspektiven HR im Jahr 2030 erwarten (S. 26). Bei all den Herausforderungen zeigen sich unsere Autoren einer Meinung: HR darf nicht zusehen, wie der Wandel in Unternehmen Tatsachen schafft, HR muss ihn gestalten.

Unser Titelthema schließen wir mit einem Interview (S. 28) ab, das wir mit Brigitte Ederer geführt haben. Die frühere Personalvorständin des Weltkonzerns Siemens spricht über ihre Erfahrungen, die Rolle von HR in der Unternehmenswelt und die Zukunft der Disziplin. Kurzum: Pflichtlektüre für alle Personalisten, die sich und ihr Wirken ständig vor anderen Disziplinen verteidigen müssen, Zukunftsängste um HR haben und Orientierung wünschen.

Brigitte Ederer äußert sich dabei auch zur Digitalisierung, die eine der Herausforderungen für HR darstellt und die sich nicht zuletzt durch Social Media zu erkennen gibt. Die sozialen Medien haben die Personalarbeit längst durchdrungen, besonders im Recrui-ting und im Employer Branding kommen sie zum Einsatz. Grund genug, um „HR und Social Media“ mit den Beiträgen „Digitales HRM – ‚Gestalten oder verwalten?‘” (S.   32) und „Überzeugen statt granteln“ (S. 36) in Zusammenhang zu bringen. Neben diesen Schwerpunktthemen präsentieren wir Ihnen unter anderem ein Vorzeigebeispiel für Employer Branding (S. 40) und gehen der Frage nach, welche Stärken die Lehre hat und welche Herausforderungen sie meistern muss (S. 43). Weiters klären wir Sie darüber auf, was Personalisten im Winter arbeitsrechtlich beachten müssen (S. 46) und geben Ihnen Hilfe zu den neuen Mitarbeiterrabattregeln (S. 49).

Mit dem Wunsch einer anregenden Lektüre will ich mich an dieser Stelle von Ihnen verabschieden, denn meine Zeit als Vertretung von Bettina Geuenich endet mit dieser Ausgabe. Meine Kollegin ist aus der Karenz zurückgekehrt und hat die Chefredaktion der Zeitschrift wieder übernommen. Ich möchte mich bei Ihnen allen für die vielen Anregungen sowie die spannenden Gespräche herzlich bedanken und freue ich mich darauf, bald wieder von Ihnen zu hören, zu lesen oder sie zu sehen. Dem HRM Research Institute, das auch das Magazin personal manager verlegt, bleibe ich übrigens erhalten, ich widme mich einem neuen und reizvollen Projekt.

Ihr
Benjamin Geierhaas


personal manager 1/2016

Ausgabe 1/2016

„Wir brauchen Partner, die bereit sind, den Teilnehmern die erste Hürde im Bewerbungsprozess zu nehmen“  

Das müssen Sie bei der Anstellung von Flüchtlingen beachten 

„Vorher war mein Lebenslauf eine Seite lang, heute sind es vier“ 

ÖBB bieten Flüchtlingen eine Lehrstelle 

T-Mobile unterstützt jugendliche Flüchtlinge und Menschen auf der Flucht 

news & trends
Neues aus der Personalwirtschaft

aktuelles Interview
Sarah Müller spricht über den Meilenstein der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu

hr-einsichten
Mit mediativen Elementen zu höherer Mitarbeiterzufriedenheit

titel/social responsibility

  • „Wir brauchen Partner, die bereit sind, den Teilnehmern die erste Hürde im Bewerbungsprozess zu nehmen“
  • Das müssen Sie bei der Anstellung von Flüchtlingen beachten
  • „Vorher war mein Lebenslauf eine Seite lang, heute sind es vier“
  • ÖBB bieten Flüchtlingen eine Lehrstelle
  • T-Mobile unterstützt jugendliche Flüchtlinge und Menschen auf der Flucht

zeitarbeit
Eine Branche im Wandel

„Die Entwicklung der Zeitarbeit ist eine Frage des Wollens“

weiterbildung
Wie Vorstand und CLO den Weiterbildungserfolg bestimmen

digitales hrm
Digitales Lernen effektiv umsetzen: drei Erfolgsfaktoren für den Theorie-Praxis-Transfer

personalmarketing
Recruiting am Puls der Zeit

lohn & recht
Welche steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Grundsätze sind bei der Mitarbeiterentsendung zu beachten?

So können Sie Ihr Gehaltssystem erfolgreich gestalten

service
HR-Anbieter/Seminar- und Veranstaltungstermine

„In technologisch extrem unterstützten und getakteten Fertigungslinien gibt es keine Freiheiten mehr“

Special: Personalmanagement studieren
Die zukünftige Akkreditierung von hochschulfernen Bildungseinrichtungen will die AQ Austria „nicht ausschließen“

Anbieterübersicht: Personalmanagement studieren

Bücher im Blick:
Restrukturierungen im Arbeitsrecht

Liebe Leserinnen und Leser,

im Namen unseres gesamten Teams möchte ich Ihnen alles Gute im Jahr 2016 wünschen und hoffe, dass Ihr Start gut verlaufen ist.

Womit wir bereits bei unserem Titelthema wären, denn einen guten Start in Österreich erhoffen sich auch die vielen Flüchtlinge, die noch immer täglich im Land ankommen und hier Schutz suchen. Neben Schutz wünschen sie sich ein besseres Leben. Ein gutes Leben setzt in unserer Gesellschaft aber meist ausreichend Geld voraus und das wiederum ist meist nur durch Erwerbsarbeit zu bekommen. Aus diesem Grund ist der Großteil der Flüchtlinge auch auf der Suche nach einem Job, weshalb wir uns dieses Themas intensiv angenommen haben. Wir gelangten bei unseren Recherchen zur Erkenntnis, dass die Flüchtlinge hier über hohe Hürden steigen müssen, denn die fachlichen, sprachlichen und kulturellen Anforderungen sind in Österreich andere als die in den Herkunftsländern (S. 12). Darüber hinaus hat der Gesetzgeber strikte Vorschriften (S. 16) erlassen. Dennoch haben wir positive Beispiele gefunden und zeigen, wie stellvertretend für noch andere Unternehmen die ÖBB (S. 21) und T-Mobile Austria (S. 24) junge Flüchtlinge in die Arbeitswelt integrieren. Weiters informieren wir, wie der Österreichische Integrationsfonds (S. 18) Migranten und aktuell speziell Flüchtlingen beim Überwinden dieser Hürden unterstützt.

Hürden haben sich zuletzt auch für die Zeitarbeitsunternehmen aufgetan, das vergangene Jahr war für die Branche ein „durchwachsenes“. Das teilte Klaus Lercher, der Präsident von Österreichs Personaldienstleistern, anlässlich der Personal Austria im November bei einer Podiumsdiskussion mit. Daher liege die Zukunft vieler Zeitarbeitsunternehmen in Zeiten des Wandels im Ausbau der Services und Personaldienstleistungen (S. 26), so Klaus Lercher. Mit den Erkenntnissen aus dieser Diskussion konfrontierten wir Andreas Erdpresser. Der Market Analyst des Beratungsunternehmens Interconnection Consulting ist Autor einer jährlich erscheinenden Studie zur Zeitarbeit in Österreich. Erdpressers prägnanter Satz zur aktuellen Lage: „Die Entwicklung der Zeitarbeit ist eine Frage des Wollens“ (S. 28).

Außerdem berichten wir in dieser Ausgabe unter anderem darüber, wie Vorstand und CLO den Weiterbildungserfolg bestimmen (S. 31), geben Ihnen drei Erfolgsfaktoren für den effektiven Theorie-Praxis-Transfer von Digitalem Lernen an die Hand (S. 34) und unterrichten Sie über steuer- und sozialversicherungsrechtliche Grundsätze bei der Mitarbeiterentsendung (S. 40).

Ich hoffe, dass wir Ihnen wieder viele gewinnbringende Anregungen für Ihren Berufsalltag geben können.

Ihr

Benjamin Geierhaas