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Tipps und Learnings im HRM:

Martina Mader,
Head of HR Development, Österreichische Post AG

(seit 1996 im HR-Bereich tätig)

Martina Mader

Was beschäftigt Sie gerade in Ihrer HR-Praxis?

Als Leiterin der Personalentwicklung beschäftige ich mich aktuell mit allen wichtigen Aspekten der Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie Aus- und Weiterbildungsthemen, der Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur, dem Fördern von Talenten, der Weiterentwicklung von Feedbackinstrumenten, New Normal, der Lehrlingsausbildung und vielem mehr.

 

Welche Tools helfen Ihnen dabei, die Sie empfehlen können?

Wir arbeiten mit vielen klassischen Tools und gängiger HR-Software, aber auch agilen Methoden. Persönlich arbeite ich gerne mit 1-Pager, auf denen alle wesentlichen Aspekte eines Projekts oder Vorhabens ersichtlich sind.

 

Was inspiriert Sie bei der HR-Arbeit?

Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleg:innen und der Austausch mit anderen Menschen. Gerade im Personalentwicklungsbereich fehlt aktuell der persönliche Kontakt besonders. Umso mehr freue ich mich, wenn wir gemeinsame kreative, persönliche Meetings abhalten können.

 

Was waren für Sie die größten Learnings der vergangenen Monate und welche Tipps können Sie anderen HR-Verantwortlichen weitergeben? 

Bei allen Vorteilen die Homeoffice mit sich bringt, ist es wichtig, den Kreislauf der Online-Meetings auch zu durchbrechen und dort, wo es möglich ist, den persönlichen Kontakt zu suchen. Empathie und Individualität haben stark an Bedeutung gewonnen, ebenso wie Durchhaltevermögen. Jede:r Mitarbeiter:in hat unterschiedliche Herausforderungen in Zeiten der Pandemie, hier gilt es darauf einzugehen und gleichzeitig den Teamgedanken nicht aus den Augen zu verlieren. Die Krise hat einen verstärkenden Scheinwerfer-Effekt - sowohl bei Themen, die funktionieren, als auch dort, wo es nicht so klappt. Hier liegen auch die Chancen für die Weiterentwicklung von Unternehmen. Persönlich glaube ich auch, dass das Thema der mentalen Gesundheit künftig nicht mehr wegzudenken ist und fix Einzug in die Personalentwicklung gehalten hat. Lernen „in the flow of work“ gewinnt verstärkt an Bedeutung.

 

Ihr größter Erfolg der letzten Monate?

Auch unter schwierigen Corona-Umständen neue Akzente in der Personalentwicklung mit einem tollen Team gesetzt zu haben, das mit vollem Elan dabei ist.

 

Für welches Problem hätten Sie gerne eine Lösung?

Für den Klimawandel.

 

Worüber würden Sie sich gerne einmal mit anderen HR-Verantwortlichen austauschen?

Changemanagement und neue Formate der Weiterbildung

 

Was war das skurrilste Erlebnis Ihrer bisherigen HR-Laufbahn?

Als ich im Recruiting tätig war und mir ein IT-Bewerber während des Bewerbungsgesprächs ein Liebesgedicht aus seinem selbst verfassten Gedichtband vorgetragen hat.

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