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Tipps und Learnings im HRM:

Elisabeth Aigner,
Head of Human Resources, Unilever Austria GmbH

(seit 2011 im HR-Bereich tätig)

Elisabeth Aigner

Was beschäftigt Sie gerade in Ihrer HR-Praxis?

Nach zwei Jahren fast ausschließlicher Arbeit im Homeoffice beschäftige ich mich aktuell unter anderem mit der Fragestellung, wie eine nachhaltige Implementierung von Hybrid Working in unsere Unternehmenskultur gelingt und wie ich in meiner Rolle Führungskräfte und ihre Teams dabei bestmöglich begleiten kann.
 

Welche Tools (Instrumente, Methoden, Checklisten, Arbeitshilfen) helfen Ihnen dabei, die Sie empfehlen können?

Ich bin großer Fan von agilen Arbeitsmethoden. Wenn man diese gut kann und richtig einsetzt, erleichtern sie einem den Arbeitsalltag. Für virtuelle Teammeetings kann ich zum Beispiel ein Miro-Board empfehlen. Bei der Umsetzung von globalen Projekten und für die Konzeption von Workshops greife ich gerne auf Gelerntes aus meiner Coaching-Ausbildung zurück. Weiters tausche ich mich regelmäßig mit HR-Kolleg*innen und Führungskräften anderer Unternehmen aus, höre mir New-Work-Podcasts an und lese gerne Journalartikel zum Thema Evolution of the Workplace.
 

Was inspiriert Sie bei der HR-Arbeit?

Aktuell sind vier verschiedene Generationen am Arbeitsmarkt, auch in unserem Unternehmen. Die Arbeit mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten jeder Generation ist nicht nur herausfordernd, sondern auch unheimlich inspirierend, vor allem wenn man in Workshops zu agilen/hybriden Arbeitsweisen oder Purpose arbeitet. Durch Programme wie „Reverse-Mentoring“ können Kolleg*innen älterer Generationen von jungen Talenten lernen.
 

Was waren für Sie die größten Learnings der vergangenen Monate? / Welche Tipps können Sie anderen Personalverantwortlichen weitergeben?

Die letzten Monate waren für alle Personaler und Unternehmensleiter eine große Herausforderung. Sich permanent ändernde (rechtliche) Rahmenbedingungen und Covid-Schutzmaßnahmen, das sich ändernde Konsument*innenverhalten auf die sich unsere Mitarbeiter*innen einstellen müssen und das Wechseln zwischen Arbeiten von zu Hause und im Office, je nach aktuellem Lockdown-Status. Die größten Learnings aus dieser Zeit, und gleichzeitig Empfehlungen für andere Personaler*innen sind für mich Resilienz, eine klare Kommunikation und gleichzeitig ein offenes Ohr für alle Mitarbeiter*innen. Noch nie zuvor musste so individuell auf Menschen eingegangen werden. Ich denke, wir sind nun alle erprobte Krisenmanager*innen geworden.
 

Ihr größter Erfolg der letzten Monate?

Ein für mich persönlich großer Erfolg war, dass wir einer ukrainischen Kollegin zwei Monate nach Ausbruch des Krieges eine Position als Marketing Manager in Österreich anbieten konnten und ich sie beim Ankommen in Wien unterstützen durfte. Mein persönlicher Einsatz ging dabei weit über den meiner Rolle hinaus, da ich etliche Stunden in meiner Freizeit mit der Suche nach einer Wohnung, einem Kindergartenplatz für ihre Tochter, diversen Behördengängen und Sachspendensammelaktionen verbrachte.
 

Welches Wort würden Sie gerne als HR-Unwort des Jahres nominieren?

Hiring-freeze
 

Für welches Problem hätten Sie gerne eine Lösung?

Beratungsresistente Dienstleister
 

Worüber würden Sie sich gerne einmal mit anderen HR-Verantwortlichen austauschen?

Digitale Tools, die die operative HR Arbeit wirklich erleichtern. 
 

Was war das skurrilste Erlebnis Ihrer bisherigen HR-Laufbahn?

Als mir vor Jahren eine Führungskraft vorschlug, dass Kundenbetreuer doch mit dem Fahrrad fahren sollen, damit wir keine neuen Firmenautos bestellen müssen.

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