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Österreich auf Platz 22 der liberalsten Volkswirtschaften
Österreich belegt in der aktuellen Rangliste der liberalsten Wirtschaftsnationen den 22. Rang und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz. Die Alpenrepublik sei damit eine "überwiegend freie" Volkswirtschaft, so Studienautor Terry Miller bei der Präsentation des "2010 Index of Economic Freedom" in Wien.
Hong Kong liegt seit Beginn des Index im Jahr 1995 an der Spitze des von der konservativen US-Denkfabrik "Heritage Foundation" und der Tageszeitung "Wall Street Journal" ermittelten Rangliste. Irland bleibt weiterhin das wirtschaftsliberalste Land Europas auf Rang 5. Die am wenigsten freie Volkswirtschaft in Europa ist die Ukraine auf Rang 162. Besonders positiv habe sich die wirtschaftliche Freiheit in Polen, Mexiko, Türkei und Indonesien entwickelt, so Miller. Polen habe beispielsweise Steuern gesenkt und Wirtschaftsvorschriften reduziert. Als Negativbeispiel führte Miller die Wirtschaftsgroßmächte USA und Großbritannien an, welche mit Konjunkturprogrammen die Wirtschaftsfreiheit eingeschränkt haben.
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Kurzarbeit sichert Jobs
Die 2009 erstmals breit eingesetzte reformierte Kurzarbeit dürften im abgelaufenen Jahr rund 8.400 Beschäftigungsverhältnisse gesichert haben, berichtet das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) im Monatsbericht 12/2009. Auch die Bildungskarenz habe mit 4.900 Fällen im Jahresdurchschnitt dazu beigetragen, Entlassungen zu vermeiden. Einschränkungen bei den betrieblichen Lehrstellen habe die Regierung durch den Ausbau der überbetrieblichen Lehrausbildungsplätze aufgefangen. Dennoch nahm die Arbeitslosigkeit 2009 deutlich zu – ein Trend, der 2010 voraussichtlich anhalten werde, zieht das Wifo Bilanz. Während die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse in den Jahren 2006 bis 2008 um durchschnittlich mehr als 2 Prozent pro Jahr anwuchs, folgte 2009 ein Einbruch von minus 1,3 Prozent und ein drastischer Anstieg der Arbeitslosenquote um 1,3 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent, einschließlich Schulungsteilnahmen 1,6 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent.
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Beschäftigte fühlen sich am Arbeitsplatz überwacht
26 Prozent der Beschäftigten gehen davon aus, dass sie am Arbeitsplatz überwacht werden. Das ergab eine von der Arbeiterkammer Oberösterreich bei IFES in Auftrag gegebene Umfrage unter 600 AK-Mitgliedern. 65 Prozent traten bei der Befragung für ein Überwachungsverbot ein.
Für zwölf Prozent der Befragten ist es "sicher", dass sie am Arbeitsplatz überwacht und kontrolliert werden. 14 Prozent stufen dies als "wahrscheinlich" ein. Zusammen sind das 26 Prozent. Nur vier Prozent schließen eine Überwachung definitiv aus. Der Eindruck, überwacht zu werden, steigt mit der Betriebsgröße: In Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten denken nur 30 Prozent, sicher nicht überwacht zu werden. In Firmen mit bis zu 20 Mitarbeitern vermuten das 51 Prozent.
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Zahl der Insolvenzen steigt
Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist 2009 um 9,2 Prozent auf 6.893 Fälle oder 29 Pleiten täglich deutlich gestiegen. Die Krise werde aber erst 2010 voll durchschlagen, so der Leiter der Insolvenzabteilung im Kreditschutzverband von 1870 (KSV), Hans-Georg Kantner, im Dezember bei der Jahrespressekonferenz. Er rechnet für das kommende Jahr mit einem deutlichen Zuwachs von zwölf Prozent auf den Rekord von 7.500 Pleiten.
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