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in heft Ausgabe 5/2007 für sie gelesen:
Adrian Gostick und Chester Elton
Der unsichtbare Mitarbeiter
Verborgene Talente entdecken und heben
140 Seiten
19,90 Euro
ISBN: 978-3-527-50284-4
Verlag: http://www.wiley-vch.de
Rezensionen:
„Festsetzen, Sehen, Feiern“: Diese drei Schritte beschreiben Adrian Gostick und Chester Elton in ihrem Buch „Der unsichtbare Mitarbeiter – Verborgene Talente entdecken und heben“ als Geheimrezept für motivierte Mitarbeiter und langfristigen Unternehmenserfolg. Handlungsbedarf im Sinne dieses Geheimrezepts besteht bei „unsichtbaren“ Mitarbeitern, die sich übersehen und missachtet fühlen. Von diesem Punkt aus ist es dann nicht mehr weit bis zur (inneren) Kündigung.
Lob und Anerkennung können den Jobwechsel eines Mitarbeiters dagegen verhindern. Denn: Zuviel Lob gebe es nicht, sagen die Autoren. Natürlich müsse auch Platz für Kritik sein, jedoch solle das Lob um einiges überwiegen. Führungskräfte, die aufrichtig an ihren Mitarbeitern interessiert sind, ihnen zuhören und ihre Ideen würdigen, bezeichnen Gostick und Elton als „Seher“. Sie sind fähig, unsichtbare Mitarbeiter sichtbar zu machen.
Zu Beginn steht das „Festsetzen“ der Ziele. Wenn der Mitarbeiter weiß, welche Erwartungen das Unternehmen an ihn stellt, kann er darauf reagieren. „Sehen“ bedeutet, dem Mitarbeiter zuzuhören, ihn wahrzunehmen, ihn kennenzulernen und auf seine Bedürfnisse eingehen zu können. Individuelle Anerkennung kann laut Gostick und Elton Berge versetzen. Den Autoren zufolge ist Anerkennung das in den USA am stärksten vernachlässigte Motivationswerkzeug. Dabei ist es eine vergleichsweise einfache Methode, die Leistung der Mitarbeiter zu steigern und den Erfolg des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Die Autoren führen in ihrem Buch Studien an, die belegen, dass sich das Engagement der Mitarbeiter in den langfristigen Finanzergebnissen niederschlägt.
Natürlich dürfen Personalverantwortliche die finanzielle Komponente nicht außer Acht lassen, jedoch sollte ihnen bewusst sein, dass überdurchschnittliche Gehälter keine weitere Produktivitätssteigerung bringen. Am effizientesten wirken Lob und Anerkennung, wenn sie konkret formuliert und öffentlich, zum Beispiel in einem Teammeeting, ausgesprochen werden. Die Führungskraft sollte sich ein bisschen Zeit für eine kurze Vorbereitung nehmen, da eine stockende Anerkennungsrede unangenehm auffällt. Der Mitarbeiter möchte seine individuelle Leistung gewürdigt wissen – eine allgemeine Danksagung bringe nicht viel, so Gostick und Elton.
Auch „Feiern“ kann motivieren, sagen die Autoren. Und gerade dann, wenn die Projekte und Zeiten schwierig sind, kann das genau der richtige Zeitpunkt sein, um mit dem Team zu feiern und es so zum Weitermachen zu motivieren.
Das Geheimrezept für motivierte Mitarbeiter ist den Autoren zufolge die Freude an der Arbeit, die Führungskräfte mit den Zutaten „Festsetzen“, „Sehen“ und „Feiern“ steigern können. In ihrem Buch geben sie viele Tipps, die leicht umsetzbar sind, Veränderungen herbeiführen und motivierte Mitarbeiter zur Folge haben können. Warum nicht einfach ausprobieren?
| Praktischer Nutzwert: |
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| Lesbarkeit / Schreibstil: |
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| Verständlichkeit: |
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| Gliederung / Übersichtlichkeit: |
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| Meine persönliche Empfehlung für Personalverantwortliche: |
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„Der unsichtbare Mitarbeiter“ ist das erste Buch der beiden Autoren Adrian Gostick und Chester Elton, das ich gelesen habe. Unübersehbar handelt es sich um amerikanische Management-Autoren, denn die Herangehensweise an ein sehr interessantes Thema in der Führungspraxis ist von der Einstellung und den Methoden des amerikanischen Managements geprägt.
Das Buch erzählt die Geschichte zweier Gruppen von Menschen, die auf einer Insel leben. Die eine Gruppe stellt den unsichtbaren Mitarbeiter dar, der unbeachtet seine tägliche Arbeit verrichtet. Die andere Gruppe stellt den „Vorgesetzten“ dar, der keinen Gedanken an die Befindlichkeiten seiner Mitarbeiter verschwendet und sich lediglich über die schlechteren Leistungen wundert. Erst als das Problem der „Nichtbeachtung“ erkannt wird und entsprechende Maßnahmen gesetzt werden, ändert sich die Leistung und die Qualität der Arbeit – zum Besseren. Parallel zu der Geschichte werden Querverbindungen zum Arbeitsalltag gezogen und entsprechende Lösungen erarbeitet.
Wie motiviere ich Mitarbeiter? Wie schaffe ich es als Führungskraft, meine Mitarbeiter ins Boot zu holen und auch über weite Strecken die Motivation zu halten? Das Buch führt seinem Leser – dies sehr blumig umschrieben – vor Augen, wie schnell er in Gefahr gerät, mit seinen Mitarbeitern nicht wertschätzend umzugehen. Die Tatsache, dass Lob und Tadel, konstruktive Kritik und aufrichtige Anerkennung – einfach die tägliche Wertschätzung – für die Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil der Arbeit sind, rufen die Autoren ihrer Leserschaft deutlich ins Bewusstsein.
Eine wesentliche Aufgabe einer Führungskraft ist, die Mitarbeiter zu führen und ihnen Ziele zu geben. Ich kann all jenen das Buch empfehlen, die sich mit dem Thema Mitarbeitermotivation (wieder) auseinandersetzen wollen. Denn es enthält gute Tipps und Ratschläge für den nternehmensalltag.
| Praktischer Nutzwert: |
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| Lesbarkeit / Schreibstil: |
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| Verständlichkeit: |
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| Gliederung / Übersichtlichkeit: |
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| Meine persönliche Empfehlung für Personalverantwortliche: |
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